Externer & Interim-CISO
Security-Führung als Service: Wir übernehmen Strategie, Budgetverantwortung, Board-Reporting und die Steuerung Ihrer Dienstleister, dauerhaft als externer CISO oder interim, um eine Vakanz zu überbrücken. Sie kaufen Führungskompetenz auf C-Level ein, die anpackt statt nur zu beschreiben, genau in dem Umfang, den Ihr Unternehmen wirklich braucht.
Volle Verantwortung, halbe Stelle: das CISO-Dilemma im Mittelstand
Die Verantwortung für Informationssicherheit liegt heute ausdrücklich bei der Unternehmensleitung: NIS2 verpflichtet die Leitungsorgane, Risikomanagementmaßnahmen zu billigen und ihre Umsetzung zu überwachen, DORA formuliert dasselbe für den Finanzsektor. Diese Verantwortung bleibt bei Ihnen, ganz gleich, wie Sie die Rolle besetzen. Umso wichtiger ist, wer sie im Alltag ausfüllt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen auf dieser Position jemanden, der betriebswirtschaftlich denkt: Viele Beauftragte fordern, was das Lehrbuch verlangt, ohne zu fragen, was das Unternehmen trägt. Ein guter CISO weiß, dass Geld erst verdient werden muss, bevor man es ausgeben kann, und priorisiert Sicherheit danach, was das Geschäft wirklich schützt. Profile, die Bedrohungslage, Budget und Vorstandssprache gleichermaßen beherrschen, sind rar, und im Wettbewerb um sie konkurriert der Mittelstand mit Konzernen und Beratungshäusern.
Dazu kommt ein strukturelles Problem: Die strategische CISO-Arbeit eines mittelständischen Unternehmens füllt selten eine Vollzeitstelle. Sicherheitsstrategie, Risikoentscheidungen, Board-Reporting und Dienstleistersteuerung sind in wenigen Tagen pro Monat leistbar, wenn sie konsequent gemacht werden. Eine Vollzeitbesetzung führt deshalb fast zwangsläufig in eines von zwei Szenarien: Entweder bezahlen Sie teure Überkapazität, oder die Rolle wird mit operativen Aufgaben aufgefüllt und die Führungsarbeit bleibt liegen.
Was ein eigener CISO wirklich kostet: rechnen Sie selbst
Das Bruttogehalt ist nur der sichtbare Teil der Rechnung. Wer die Kosten einer Festanstellung ehrlich vergleichen will, muss die Vollkosten ansetzen:
- Arbeitgeber-Nebenkosten
- Die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung kommen auf jedes Bruttogehalt obendrauf und machen bei Führungsgehältern schnell einen fünfstelligen Jahresbetrag aus.
- Recruiting und Vakanz
- Erfahrene CISOs werden fast immer über Personalberater besetzt, deren Honorar sich am Jahresgehalt bemisst. Dazu kommt die Vakanzzeit: Monate, in denen die Rolle unbesetzt ist, die Verantwortung der Geschäftsleitung aber weiterläuft.
- Fortbildung, Zertifikate, Konferenzen
- Ein CISO ist nur so gut wie sein aktuelles Lagebild. Zertifizierungen, Schulungen und Fachkonferenzen sind laufende Kosten, die bei einem externen CISO im Stundensatz enthalten sind. Dazu kommt, was sich nicht einkaufen lässt: Ein externer CISO lernt über viele Mandate hinweg und bringt Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen und Umgebungen mit, während ein interner nur die eigene Organisation sieht.
- Ausfall- und Fehlbesetzungsrisiko
- Urlaub, Krankheit, Kündigung: Bei einer Ein-Personen-Rolle steht dann alles. Und eine Fehlbesetzung auf C-Level kostet nicht nur das Gehalt, sondern verlorene Zeit, die im Sicherheitsprogramm niemand zurückholt.
- Langfristige Bindung und Kündigungsschutz
- Eine Festanstellung ist eine Bindung auf Jahre: Ein angestellter CISO genießt zu Recht Kündigungsschutz, eine Trennung bedeutet Fristen, häufig Abfindung und monatelange Unsicherheit in einer sensiblen Rolle. Ein externes Mandat passt sich dagegen dem Bedarf an und endet, wenn es nicht mehr passt, zur vereinbarten Frist.
Auf der anderen Seite steht der externe CISO: sofort verfügbar, auf Senior-Niveau ab dem ersten Tag, abgerechnet nur für tatsächlich geleistete Arbeit, skalierbar, wenn ein Audit, ein Projekt oder ein Vorfall vorübergehend mehr Kapazität verlangt, und ohne die langfristige Bindung eines Arbeitsverhältnisses. Vergleichen Sie beide Modelle mit Ihren eigenen Zahlen:
Zur Orientierung: Bei uns werden Mandate je nach Umfang und Aufgaben zwischen 120 und 200 Euro netto pro Stunde abgerechnet.
Erst ab etwa 12 Tagen pro Monat wäre eine Festanstellung günstiger. Bis dahin sparen Sie 10.547 € im Monat.
Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser: Ihre Eingaben werden weder gespeichert noch an uns oder Dritte übertragen. Modellrechnung mit Ihren eigenen Annahmen: Alle Werte sind frei einstellbar, es fließen keine versteckten Faktoren ein. Gerechnet wird mit 8 Stunden pro Tag; nicht bezifferbare Effekte wie Vakanzzeit, Fehlbesetzungsrisiko oder Ausfallzeiten bleiben zugunsten der Festanstellung unberücksichtigt.
Was wir als Ihr CISO übernehmen
Als externer CISO übernehmen wir die Führungsrolle vollständig, nicht nur beratend. Wir kennen den Einwand: Dann haben wir eben einen, der Schriftstücke schreibt, und es ändert sich nichts. Genau dafür sind wir nicht zu haben. Papier ist bei uns Mittel, nie Ergebnis: Wir treiben Maßnahmen bis zur Umsetzung, sitzen in der Dienstleisterverhandlung und im Krisenraum, prüfen selbst nach, ob Erkennung und Prozesse wirklich funktionieren, und messen uns an Wirkung statt an Dokumentenständen. Hands-on ist bei uns keine Paketbeschreibung, sondern die Mentalität des Hauses. Die Rolle umfasst insbesondere:
- Sicherheitsstrategie und Jahresplanung: bedrohungsgeleitet priorisiert statt am Auditkalender entlang
- Board-Reporting: Risiko- und Lageberichte in der Sprache der Geschäftsführung, entscheidbar aufbereitet
- Budgetverantwortung: Sicherheitsausgaben begründen, priorisieren und gegenüber der Leitung vertreten
- Steuerung von Dienstleistern: SOC, MSSP, Pentest-Anbieter und IT-Partner mit klaren Vorgaben führen
- Krisenfähigkeit: Ansprechpartner der Leitung im Sicherheitsvorfall, mit eingeübter Eskalation
- Aufsicht und Kunden: die Rolle nach außen nachweisbar besetzen, von der Kundenauditanfrage bis zur Behörde
Das Modell passt sich Ihrer Situation an: dauerhaft als fester externer CISO mit vereinbartem Monatskontingent, oder interim, um eine Vakanz zu überbrücken, bis Sie intern besetzt haben. Arbeitet bei Ihnen bereits ein Informationssicherheitsbeauftragter oder ein Sicherheitsmanager, führen wir diese Rollen fachlich, statt sie zu ersetzen. Und wenn Sie langfristig intern besetzen wollen, bauen wir die Rolle übergabefähig auf: dokumentiert, strukturiert und ohne Abhängigkeit von uns.
Und wenn es brennt? Gerade dann zeigt sich die Stärke des Modells. Ein einzelner Angestellter ist im Ernstfall vielleicht im Urlaub, krank oder längst gekündigt. Im Mandat vereinbaren wir Erreichbarkeit für den Sicherheitsvorfall, und hinter Ihrem externen CISO steht dann unsere gesamte Incident-Response-Erfahrung: Lagebild, Eindämmung, Wiederanlauf und die Kommunikation mit Aufsicht, Kunden und Versicherung. Der Vorfall trifft Sie nicht mit einer Ein-Personen-Abwehr, sondern mit eingespielter Verstärkung.
Prämierte Führung, bedrohungsgeleitet
Bei uns bekommen Sie keinen anonymen Beraterpool, sondern ausgewiesene Führungserfahrung: Unser Gründer wurde als CISO des Jahres 2026 ausgezeichnet und hat die Rolle über Jahre in einer internationalen Unternehmensgruppe getragen, zwischen Aufsichtsanforderungen, Budgetrealität und technischem Betrieb. Diese Erfahrung kaufen Sie anteilig ein, zu einem Bruchteil der Kosten einer Vollzeitbesetzung.
Inhaltlich führen wir nach dem Ansatz, der unser ganzes Haus prägt: Threat-Informed Defense. Ihre Sicherheitsstrategie richtet sich an den Techniken realer Angreifer aus, nicht an Checklisten. Das macht Prioritäten begründbar, Budgetentscheidungen verteidigbar und Ihr Programm messbar wirksamer. Compliance mit NIS2, DORA oder ISO 27001 ist dann das Ergebnis guter Sicherheitsarbeit, nicht ihr Zweck.
Wann ein externer CISO nicht die richtige Wahl ist
So überzeugt wir von dem Modell sind: Es passt nicht für jeden. Ein externer CISO ist nicht sinnvoll, wenn:
- Ihre Organisation so groß oder so reguliert ist, dass Sicherheitsführung ein tägliches Vollzeitgeschäft ist, mit eigenem Security-Team, eigenem SOC und ständiger Präsenz im Haus. Dann gehört die Rolle intern besetzt; wir überbrücken höchstens die Zeit bis zur Besetzung.
- Sie jemanden suchen, der der Geschäftsleitung die Verantwortung abnimmt. Das kann kein CISO leisten, weder intern noch extern: NIS2 und DORA lassen diese Verantwortung ausdrücklich bei der Leitung.
- die Rolle bei Ihnen vor allem tägliche operative Arbeit bedeutet: Systeme administrieren, Tickets bearbeiten, Nutzer betreuen. Dafür ist ein CISO das falsche und zu teure Werkzeug; dann passt ein Sicherheitsmanager oder eine gestärkte IT besser.
- noch kein Fundament vorhanden ist und das Budget für eine kontinuierliche Führungsrolle fehlt. Dann bringt ein zweitägiger Strategie-Workshop mit priorisierter Roadmap mehr als ein Dauermandat.
Ob Ihr Fall dazugehört, klären wir im Erstgespräch, offen und ohne Verkaufsdruck. Wenn ein anderes Modell besser passt, sagen wir Ihnen das, und empfehlen es Ihnen auch dann, wenn wir daran nichts verdienen.
Häufige Fragen zum externen CISO
Was macht ein externer CISO konkret in unserem Unternehmen?
Dasselbe wie ein interner, nur ohne Vollzeitstelle: Er verantwortet Ihre Sicherheitsstrategie, priorisiert Maßnahmen und Budget, berichtet an die Geschäftsleitung, steuert Ihre Dienstleister und vertritt die Rolle gegenüber Kunden, Auditoren und Behörden. Vereinbart wird ein festes Monatskontingent, das bei Bedarf, etwa im Audit oder Vorfall, vorübergehend erhöht werden kann.
Wir suchen eigentlich einen externen ISB, ISO oder ISM. Sind wir hier richtig?
Ja. CISO, ISB, ISO, ISM: Je nach Haus, Norm und Ausschreibung trägt dieselbe Rolle unterschiedliche Titel. Gemeint ist fast immer dasselbe: eine nachweisbar besetzte Verantwortung für die Informationssicherheit, von der Strategie über Richtlinien und Risiko-Reviews bis zur Begleitung von Audits und dem Kontakt zu Aufsicht und Kunden. Genau diese Rolle übernehmen wir, unabhängig davon, wie sie bei Ihnen heißt.
Wie viele Tage pro Monat brauchen wir?
Das hängt von Größe, Regulierung und Reifegrad ab. In der Praxis liegt der strategische Führungsbedarf im Mittelstand meist im Bereich weniger Tage pro Monat; in Aufbauphasen oder Projekten mehr, im eingeschwungenen Betrieb weniger. Wir starten mit einer ehrlichen Bedarfsschätzung und passen das Kontingent an die Realität an, in beide Richtungen.
Bleibt die Verantwortung trotzdem bei unserer Geschäftsleitung?
Ja. NIS2 und DORA legen die Letztverantwortung ausdrücklich auf das Leitungsorgan, und die ist nicht delegierbar. Genau deshalb lohnt der externe CISO: Er macht diese Verantwortung erfüllbar, indem er der Leitung entscheidbare Vorlagen, ein ehrliches Lagebild und einen nachweisbar geführten Sicherheitsprozess liefert.
Was kostet ein externer CISO?
Bei uns werden Mandate je nach Umfang und Aufgaben zwischen 120 und 200 Euro netto pro Stunde abgerechnet. Was das im Vergleich zu einer Festanstellung bedeutet, rechnen Sie oben im Break-even-Rechner mit Ihren eigenen Zahlen nach: Bei typischem Mittelstandsbedarf liegt das externe Modell deutlich unter den Vollkosten einer Vollzeitstelle.
Interim oder dauerhaft: was passt wann?
Interim, wenn eine Vakanz entstanden ist und die Rolle schnell wieder handlungsfähig sein muss, etwa nach einer Kündigung oder während einer laufenden Suche. Dauerhaft, wenn eine Vollzeitbesetzung wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, Sie aber eine kontinuierlich besetzte Führungsrolle brauchen. Der Übergang ist fließend: Manches Interim-Mandat wird zum Dauermodell, manches Dauermandat endet in einer internen Besetzung, die wir mit aufgebaut haben.
Wie schnell können Sie starten?
Deutlich schneller als jede Ausschreibung: Nach einem Erstgespräch zu Lage, Erwartungen und Mandat sind wir in der Regel innerhalb weniger Wochen arbeitsfähig, bei akuten Situationen auch kurzfristiger. Die ersten Wochen gehören der Bestandsaufnahme: Threat-Profil, laufende Verpflichtungen, offene Risiken, danach steht der Fahrplan.
Schreibt ein externer CISO nicht am Ende nur Konzepte?
Diese Sorge ist berechtigt, es gibt genug Mandate, die in Dokumenten enden. Bei uns nicht: Richtlinien und Berichte sind Werkzeuge, gemessen werden wir an Wirkung. Konkret heißt das: Maßnahmen werden bis zur Umsetzung getrieben und nachgehalten, Erkennung und Notfallprozesse werden getestet statt nur beschrieben, und im Board-Reporting steht, was sich real verbessert hat, nicht, welche Dokumente entstanden sind. Hands-on ist die Mentalität, mit der wir jedes Mandat führen.
Wann ist ein externer CISO nicht sinnvoll?
Wenn Sicherheitsführung bei Ihnen ein tägliches Vollzeitgeschäft ist, etwa wegen Größe, eigenem Security-Team und SOC, gehört die Rolle intern besetzt. Wenn die Rolle vor allem operative Alltagsarbeit bedeutet, ist ein CISO das zu teure Werkzeug. Und wer sich davon verspricht, die Verantwortung der Geschäftsleitung loszuwerden, wird enttäuscht: Die bleibt rechtlich bei der Leitung. In solchen Fällen empfehlen wir im Erstgespräch das passendere Modell, vom Strategie-Workshop bis zur Interim-Überbrückung.
Ein Angestellter wäre doch immer da. Ein Externer nicht, oder?
Das Gegenteil ist oft der Fall: Eine einzeln besetzte interne Rolle ist bei Urlaub, Krankheit oder Kündigung komplett unbesetzt, und genau dann passieren Vorfälle trotzdem. Im externen Mandat vereinbaren wir die Erreichbarkeit für den Ernstfall ausdrücklich, und im Vorfall steht nicht eine Person, sondern unser Haus mit seiner Incident-Response-Erfahrung hinter Ihnen. Planbare Verfügbarkeit ist beim externen Modell eine Vertragsklausel, beim Angestellten ein Wunsch.
Machen wir uns damit nicht von Ihnen abhängig?
Nein, wenn man es richtig aufsetzt, und genau so setzen wir es auf: Strategie, Entscheidungen und Prozesse werden in Ihren Systemen dokumentiert, nicht in unseren. Richtlinien, Risikoregister und Reporting gehören Ihnen. Wollen Sie die Rolle später intern besetzen, übergeben wir geordnet und begleiten den Nachfolger auf Wunsch in der Einarbeitung.

Daniel Thomas Heessel wurde als CISO des Jahres 2026 ausgezeichnet und hat als Security-Verantwortlicher einer internationalen Unternehmensgruppe Aufsichtsanforderungen und technische Realität zusammengebracht. Er ist zertifizierter ISO 27001 Senior Lead Auditor, CISSP, CISM und MITRE ATT&CK Defender.
Stand: August 2026. Governance-Pflichten verifiziert an Art. 20 RL (EU) 2022/2555 und Art. 5 VO (EU) 2022/2554 (EUR-Lex).